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"Immer wieder bis an die Grenze gehen - bis zur Erschöpfung, um mich zu verausgaben, um anzuecken ... Durch Grenzerfahrungen gewinne ich Sensibilität für die unermeßlichen Grauzonen. Das Schwarz-Weiß-Denken erfährt Milde.

Immer wieder an Grenzen stoßen - an die Grenze meiner Vorstellungen, meines Denkens ... Das provoziert Krise und hält den Zwiespalt am köcheln.

Immer wieder über Grenzen gehen - neugierig auf Neues, Fremdheit zulassen, das Aha eines anderen Blickwinkels ... An der Grenze weitet sich meine Wahrnehmung. Ich übe mich in Toleranz."

Brigitte Tharin